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Grundbegriffe der Objektorientierung

Java ist eine objektorientierte Programmiersprache. Die Idee der Objektorientierung besteht darin, Daten und den dazugehörigen Programmcode in übersichtlichen, wiederverwendbaren Bausteinen zusammenzufassen, den sogenannten Objekten.

Ein Objekt ist beispielsweise ein Rechteck auf dem Bildschirm. Die dazugehörigen Daten (man nennt sie Attribute) sind seine Breite, seine Höhe, seine Füllfarbe oder seine Rahmenbreite. Ein Rechteck-Objekt besteht neben diesen Daten auch noch aus "Programmen", die das Objekt verändern können, den sogenannten Methoden. Ein Rechteck-Objekt könnte beispielsweise ein Methode haben, die die grafische Darstellung des Objekts auf dem Bildschirm verschiebt, eine Methode, die sie dreht und eine, die die Füllfarbe verändert.

Alle gleichartigen Objekte (d.h. alle Objekte mit denselben Attributen und Methoden) fasst man zu einer Klasse zusammen. Eine Klasse kann man sich also Bauplan vorstellen, anhand dem der Computer beliebig viele gleichartige Objekte erstellen kann.
Die Klasse Rechteck beispielsweise legt fest, welche Attribute und Methoden die Rechteck-Objekte haben.

Damit wir uns Klassen und Objekte vorstellen können, veranschaulichen wir sie als Klassendiagramme und Objektdiagramme. Das Klassendiagramm für die Klasse Rechteck siehst Du rechts. Oben steht die Bezeichnung der Klasse, es folgen - durch eine horizontale Strecke abgetrennt - ihre Attribute (mit Datentyp) und darunter ihre Methoden (mit Parametern, siehe später).

klassen1/grundbegriffe/start.1598683447.txt.gz · Zuletzt geändert: 2021/12/29 11:29 (Externe Bearbeitung)

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